Mittwoch, 28. Dezember 2016

Globetrottel - Tour de France - Part XII


Le Mont-Saint-Michel, wie lange habe ich vorgehabt einmal dieses weltberühmte Kloster zu besuchen. Daher war das ein Ort der natürlich völlig überraschend auf der Tour-Route lag. Auch ein Ort an dem ich von vorne herein zwei Nächte einplante. Und es hat sich gelohnt, was die Bilder betrifft und auch was meine persönlichen Eindrücke betrifft. Ich als Fan der Fantasy und Science Fiction fühlte mich einfach angezogen von diesem Ort, wie ein Körper der mittels Gravitation einen anderen Körper anzieht. So machte ich mich gleich am ersten Abend zu Fuß auf dem Weg,  um erste Fotos vom Objekt der Begierde zu machen. Alleine, nur mit Rucksack und Stativ habe ich mich bei wirklich wechselhaften Wetter auf den Weg gemacht. Da wir vor hatten, erst am nächsten Tag das Kloster zu besichtigen, nahm ich einige Graufilter mit, mit dem Ziel ein paar Langzeitaufnahmen zu machen. Leider war es sehr sehr windig und durch leichten Nieselregen waren es nicht wirklich die besten Umstände um Fotos zu machen. Aber wenn man schon mal hier ist. Ich bin also bei extremen Wind zu Fuß und beginnender Flut die lange Brücke vor gelaufen. Es waren noch unzählige Menschen unterwegs, die alle zunehmender schnell den Weg zum Hotel oder Auto anstrebten.
Und ich machte Fotos und das erste mal ärgerte ich mich, dass ich nur ein Objektiv mitgenommen habe. Gerne hätte ich hier das Sigma 70-200mm f2,8 genutzt und einen Tag später das 12-24mm Weitwinkel für die Innenaufnahmen, aber ich hatte mich bei Urlaubs beginn dazu entschlossen nur das Nikkor 24-120mm f4 mitzunehmen, was auch eine wirklich Klasse Reiselinse ist und ich mir diese ja extra für diese und folgende Reisen kaufte. 
So muss man eben damit auskommen und bei dem Wetter wäre ein Objektivwechsel auch nicht ohne. Ein weiterer Vorteil der Reiselinse ist, dass es das einzige Objektiv ist wo ich meine alten Filter nutzen kann. Zur Qualität der Bilder kann ja jeder die Bilder anschauen. Ich bin hier nur in Teilen wirklich zufrieden aber verbessern kann man eh immer was. Beim nächsten Frankreich Beitrag kommen dann die ersten Bilder von drinnen und mehr von draussen, sogar bei besserem Wetter. Denn da hatten wir wirklich Glück gehabt.






Samstag, 24. Dezember 2016

Handy - Frohes Fest


Weihnachten, schon wieder. War doch erst letztes Jahr und mit ein wenig Glück wird es auch nächstes Jahr wieder völlig überraschend über uns kommen. Dieses Jahr hab ich mich selber mit einer neuen Kamera beschenkt. Nein ich nutze weiterhin meine Nikon D610, aber als mobiles Gerät zur Unterstützung für unterwegs habe ich mir ein Samsung Galaxy S7 gekauft. Die Kamera soll ja ganz gut sein, aber ob das wirklich so ist, musste ich unterwegs auf einem Weihnachtsmarkt ein absolut fantastisches Weihnachtsdiorama fotografieren. Bin sozusagen fast hinein gekrochen und habe Motive gesucht. Zu entdecken gab es sehr viel, aber da das Licht auf einem Weihnachtsmarkt nicht so dolle ist, konnte ich vergessen die beweglichen Figuren (ca. 4-5cm groß) zu fotografieren. Somit hab ich mich auf die Standbilder konzentriert. Und da ich momentan ja eh viel mit Toyphotographie zu tun habe, dachte ich, dass die Bilder auch gut auf den Blog passen. Ich habe mal die schönsten rausgesucht und hoffe, dass ich durchs Motiv und die Bearbeitung, die ich übrigens nach wie vor direkt im Handy mit Snapseed mache, ein wenig die Stimmung einfangen konnte.
Was soll ich sagen? Ich bin erstmal überrascht von der Kamera im direkten Vergleich zum Galaxy S5 die ich vorher hatte. Es ist auf jeden Fall ein deutlicher Vorsprung und es macht Spaß, dass man direkt in der Handykamera volle Kontrolle auf die Einstellungen hat. Freue mich darauf, dass es immer unwichtiger ist, wenn man mal die DSLR vergessen hat. Das Handy als Backup-Kamera ist wirklich klasse, da man es eh immer dabei hat.
So, nun viel Spaß bei was auch immer ihr heute noch vor habt. Wer Zeit hat, kann sich die Bilder mal genau anschauen. Es gibt viel zu entdecken. Wahnsinnige Liebe zum Detail und so manch wundervolles Motiv das einfach jedes Klischee von Weihnachten erfüllt. Wünsche allen die hier noch ab und zu vorbeischauen ein frohes Fest und ein paar schöne ruhige Tage im Kreise der Liebsten.



Dienstag, 13. Dezember 2016

Globetrottel - Tour de France - Part XI


Nach einem Blick in eine weit entfernte Galaxie schauen wir heute einmal in die französische Vergangenheit. Und zwar zum Fort la Latte oder auch Cháteau de la Roche Goyon genannt. Erbaut im 13. Jahrhundert hat sie wahrlich so einiges gesehen. Erfolglose Belagerungen, Kriege, Hungersnot, Sturm, z´Zerstörung, Wiederaufbau und auch das ein oder andere Filmteam. Was schlimmer ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Interessant finde ich, dass in der Burg weiterhin Leute wohnen. Als ich durch eines der Fenster in den Rittersaal schaute, dass Feuer im Kamin sah und dann den Hund der auf einer Bank schlief schaute ich nicht schlecht und wagte einen zweiten Blick. Alles war recht altmodisch. Ein riesiger massiver Holztisch, zwei alte Ritterrüstungen aber da, ein Radio und ein Kalender neben einem Teller mit (wie sollte es anders sein) Baguette. Hier lebte jemand wie im 13. Jahrhundert, nur mit Unmengen an Touristen. Wozu hat man dann eine Zugbrücke? 
So bin ich erst einmal durch die Burg gelaufen. Durch eine winzige Burgkapelle, Verliese, Wehrgänge bis hinauf auf den Turm, der nahezu völlig ungesichert bestiegen werden konnte. Bis auf die Spitze, den Ausblick genießend, in die Ferne schweifend habe ich den Augenblick genossen. Auch den bewölkten Himmel fand ich passend, da so eine Burg immer ein wenig Dramatik benötigt. 
Als ich auf dem Rückweg am Hauptgebäude vorbei lief, viel mir ein kleines Fenster über einer Tür auf, die geschlossen war. Durch das Fenster stieg Dampf auf, somit wagte ich einen Blick und sah eine Frau beim Kochen in einer richtig schönen für so eine Burg stilechten Küche. Gerne hätte ich mich zum Essen eingeladen. 
Ansonsten war die gesamte Burganlage sehr gepflegt und auch die aufgestellten Rammböcke, Katapulte und alte Pferdewagen rundeten das Bild ab. Man fühlte sich ein klitzekleines Bisschen in die Vergangenheit zurück versetzt. Auf dem Rückweg, sowie auf dem Hinweg wählte ich verträumte Wege durch dichte Pflanzen. Alleine, ohne Touristen wurde ich durch einige schöne Motive belohnt, auch wenn der Weg nicht sonderlich gut zu laufen war, bereute ich es nicht den Weg eingeschlagen zu haben. 
Mir gefallen solche Gemäuer, daher gibt es auch sehr viele Bilder. Wer sich das nicht antun will, muss ja nicht. Mir egal. In diesem Sinne, einen schönen Abend noch.





Donnerstag, 1. Dezember 2016

Globetrottel - Tour de France - Part X


Le Gouffre war die nächste Station auf unserer Tour. Eine wundervolle Steinküste, die zum Klettern und Entspannen eingeladen hat. Leider wussten das auch sehr viele andere Menschen, so das hier verhältnismäßig viel los war. 
Star der Gegend war das Haus zwischen den Felsen. Wenn ich mir nur vorstelle hier zu wohnen, bekomme ich eine art Fernweh. Das Meer vor der Tür, Felsen an denen sich das Wasser bricht und eine Gegend die aus einem Fantasy Roman stammen könnte. Einfach traumhaft. Auf Wunsch der Anwohner des Hauses findet man diesen Ort übrigens immer seltener in Prospekten und Reiseführern. Grund dafür sind die vielen Besucher die teilweise so dreist waren für Fotos von Fels zu Fels übers Dach zu laufen. Da hätte ich auch keinen Bock drauf. Am Ende bricht noch einer durchs Dach wenn man gerade auf dem Klo sitzt und schwups hat man einen peinlichen Moment der zumindest für einen recht schmerzhaft sein kann. 
Auch hier hatten wir leider Ebbe. Bei Flut hat man sicher ein tolles Motiv mit Wasser rund ums Haus und mit viel Glück tollen Spiegelungen. Oben seht ihr übrigens ein Panorama des ganzen Anwesens mit Meer hinten und Steinmauer vorne. Das dritte Bild ist auch ein Panorama, von der gleichen Stelle aus gemacht, nur in die andere Richtung. Ein toller Ort, auch ohne Sandstrand wie ich finde.