Donnerstag, 29. Mai 2014

Urbex - Sardine

Zum Vatertag eine Location für richtige Männer. 
Hier stand mal die Fotografie bissl hintendran, dazu war das einfach zu krass und vor allem zu dunkel.
Heute geht es weniger um fotografische Kunst, sondern eher in die Richtung Dokumentation.
Heute gehts runter in den Dreck, unter die Erde in einen Keller. Aber nicht irgendeinen.
Nein dieser Keller hier hat nämlich auch einen Decknamen.
"SARDINE"
Im dritten Reich hatten Geheimobjekte bestimmte Namen,  zum Beispiel wurden tiefe Keller mit weiblichen 
Vornamen und neue Bunkerbauten mit männlichen Vornamen benannt.
Alte Stollenanlagen wurden mit Fisch- oder Amphibien-namen versehen.
Hier haben wir einen davon. Ein ganzer Berg unterhöhlt. Oben drüber steht eine Brauerei die die Stollen 
auch schon in den 19er genutzt hatte. Im 2 Weltkrieg war man dann auf der Suche nach solche Anlagen,
da die Alliierten un abwegig Deutschland unter Druck setzten.
Der Plan war so viel wie möglich Industrie im Zentralen deutschen Raum unterzubringen.
Und zwar so das sie möglichst geschützt waren.
So kam es das auch dieser Stollen unter vielen anderen dazu auserwählt wurden als Bunker zu dienen.   
Was wurde hier gelagert, bzw produziert? Ja das weiß niemand so richtig.
Es gibt Gerüchte und Theorien. Auch im Netz hab ich nicht viel gefunden und Einheimische konnten mir auch nicht wirklich weiterhelfen, da sich diese immer wieder widersprochen haben.
Die Aussagen gingen von Treibstoff, über Waffenproduktion bis hin zu Gold und Kunstschätzen.
Alles wäre irgendwie möglich, aber nichts ist belegt.
Somit bleibt das wohl ein Geheimnis. Fakt ist das der Stollen riesengroß ist, geht über 2 Stockwerke und man kann locker mit LKW´s rein fahren. Und genau das war eines meiner Probleme.
Das Ding war so groß und ich war alleine, nur mit nem Kamera, Stativ,  Blitz und ner kleinen Taschenlampe.
So bin ich schon nach kurzer Zeit umhergeirrt und war leicht orientierungslos.
Es war nämlich Dunkel wie im Bärenarsch, nur viel größer.
Ja ich weiß verantwortungslos so ganz alleine. Kinder macht das bloß nicht nach.
Vor allem meine Kinder nicht!
Aber es war interessant, Es gab eigentlich nichts besonderes, aber trotzdem viel zu erkunden.
Ich hatte auch wenig Zeit zum fotografieren da ich erschlagen war
 von der Größe und de absoluten Dunkelheit.
Und von meiner mit Wackelkontakt gesegneten billig-Taschenlampe.
Das war echt spannend, Aus, schütteln, An und so weiter.
Aber ich hab es ja überlebt und bin um ein Erlebnis reicher.
Es war wie eine Zeitreise, nur dunkler. Ich bin rein und drei mal links, drei mal rechts und schwups, weißte nimmer wo du bist. Und immer wieder Details gefunden und gestaunt.
Hoffe ihr staunt auch und wenn ihr Infos über den Bunker, oder andere habt immer raus damit.

























Samstag, 24. Mai 2014

Es grünt so grün, oh Daisy!

Erst letztens hab ich geschrieben das ich kein Bock hab Blumen zu fotografieren.
Und wie es meist so läuft, kommt einem dann so ne aufdringliche Blume vor die Linse.
In diesem Fall das kleine Gänseblümchen.
Ok, Gähn langweilig, ich geb´s ja zu.
Doch halt, hier finde ich das gar nicht langweilig. Grund ist wohl die wundervolle grüne Umgebung.
Ein herrliches Bokeh, eine satte Farbe, kleine noch zu erahnende Grashalme und 
die langweilige Blume hier, die so das I-Tüpfelchen ist.
Gefällt mir gut.

  Ich finde das erste Bild hier so Klasse, das ich überlege mir das in die Wohnung zu hängen.
Es lohnt sich wirklich den Körper mal in die Horizontale zu begeben, um solch eine schöne
Perspektive zu bekommen. Vor allem das Grün hat es mir angetan.
So frisch und ein schöner Kontrast zum Weiß.
Hab dann noch paar andere Bilder gemacht, die aber meiner Meinung nach 
dem ersten nicht das Wasser reichen können.
Dennoch schön anzusehen.




Sonntag, 18. Mai 2014

Concept Painting - Ratte

Ich habe mal wieder mein Grafiktablett beansprucht. Die Idee hatte ich als ich beim stöbern im Netz
den schweren Landkreutzer "Ratte" gefunden hatte. Eine Studie die man im 3. Reich erstellt hatte.
Völlig vom Größenwahn getrieben wurden Wunderwaffen erschaffen die den Kriegsverlauf wenden sollten.
Das dies nur Hirngespinste waren sollte jedem klar sein. Das Ding wäre so groß geworden das man damit nirgendwo hätte rumfahren können. Größenwahn eben, da 1000 Tonnen Stahl eben nicht mal einfach so über ne Straße, nen Feld und zu guter letzt ne Brücke fahren kann.
Naja, das Ding wurde natürlich nie gebaut und wie der Krieg ausgegangen ist, ist auch kein Geheimnis.
Nun habe ich die Idee von so nem Monster aufgegriffen und bissl in die Zukunft transferiert.
Die Idee war das so nen Panzer natürlich irgendwo untergebracht werden muss. Das geht am besten 
in einem Bunker, einem großen Bunker.
Da es mir sau schwer fällt Perspektiven und Größenverhältnisse zu zeichnen, habe ich auf ein 3D Model zurückgegriffen. Da ich mit Cinema4D und Konsorten noch nicht so klar komme, habe ich das
einfach Google SketchUp genommen. Das ist auch völlig ausreichend für eine Grundlage.
Der Rest besteht dann aus Malerei, Texturen, Strukturen und Fotos.
Sicher ist das ganze noch bissl steif und leblos aus, aber ich bin ja auch noch am lernen und probieren.
Da ich sowas noch nicht so oft gemacht hab, bin ich eigentlich ganz zufrieden und beim nächsten Bild 
wird eh alles besser. Man lernt halt nur Schritt für Schritt.
Und ein paar Schritte zeige ich hier.

Freitag, 16. Mai 2014

deep down in the jungel

  Manchmal lohnt es sich wirklich mal den alten Kadaver in eine schöne Wiese zu legen.
Gerade nach einem Regenschauer, Tau oder Nebel lohnt sich das wirklich.
Wie man auch hier sieht. Das erste Foto ist der Hit wie ich finde. Dabei ist der Tropfen nur der Eyecatcher.
Interessant wird das Foto aber durch den Hintergrund.
Die Grashalme, auf denen sich das Licht in Tropfen bildet. 
Die Unschärfe, die nur erahnen lässt das es 
sich um Gras handelt. Gefällt mir wirklich. Wie gesagt lohnt sich auch mal Nass zu werden.
Weiter unten hab ich das gleiche Bild nochmal mit einer etwas anderen Bearbeitung.
Solche Bilder kann man komischerweise immer machen und auch immer anschauen.
Sowas wird nie langweilig, komisch oder?
Anders als Blumen, da hab ich keine Lust mehr drauf. 
Hoffe aber das ich bald mal wieder die Zeit finde nach kleinen Lebewesen zu suchen.
Tropfen und Insekten sind da wesentlich interessanter als langweilige Blüten.
So da es gleich wieder auf Arbeit geht, wars das erstmal. Wünsche noch nen schönen Tag.


Sonntag, 11. Mai 2014

Erinnerung

Könnt ihr euch das vorstellen, man macht Fotos, entwickelt diese zu kleinen Bildern auf Glasscheiben 
und kann die mit einem Beamer Projektor an die Wand werfen. Klingt fast wie Zukunftsmusik, oder?
Wer kennt sie noch, die Dias? Ich weiß nicht wie das im "Westen" so war, aber zu DDR Zeiten war das
voll der Renner. Keine Familienparty ohne Diavorträge mit Bildern die jeder kannte. 
Einige Verwandte hatten sowas zur Perfektion getrieben. 
Da sowas heute uncool ist ohne HD-Beamer, mussten die ganzen Dia`s digitalisiert werden. 
Wer nutzt schon noch Diaprojektoren? Naja, jedenfalls hat mein Bruder mal die ganzen alten Dias eingescannt, oder einscannen lassen, egal, Hauptsache Digital.
Nun hab ich die Bilder bei mir im Lightroom und finde so einige Erinnerungen. 
Lustiges, scheiße die Frisuren ;) und die schönen Schürzen, hau mich weg, aber auch 
nachdenklich. Wenn man sieht wie es früher aussah. Wie sehr sich alles verändert hat.
Auf jeden Fall bin ich beim Bearbeiten auf dieses Foto hier gestoßen.
Nach Recherche, also einem Anruf daheim konnten wir meinen Bruder ausschließen.
Also bin ich das hier, 1981 oder so, schön aufm Topf in der Küche am Fenster.
 Und natürlich meine Mutter, oder wie wir im Osten sagen Muddi.
Was gibt es passendes zum Muttertag als nen Foto von Muddi von vor 33 Jahren.
So hab ich das Bild mal ein wenig bearbeitet. Es ist wie auch heute noch. Damit ein Foto gut aussieht,
muss ich erstmal weggeschnitten werden, das gilt vor allem wenn ich "kacke".
Ein Dia hat schon keine gute Qualität, das wird natürlich bei einem eingescannten Bild nicht besser.
Das macht aber nichts bei einem 33 Jahre alten Foto.
Nein im Gegenteil, dieser Film-Noir-Look ist nämlich richtig Geil.
Vor allem bei Portraits. Und hier stimmt einfach alles. 
Die Komposition ist jedenfalls nach dem Ausschneiden genial wie ich finde. 
Die Tasse, die Zigarette und der Blick zum Licht. 
Dazu völlig ungestellt. Das wahre Leben. Und wie man es dreht und wendet,
eine hübsche Frau war damals, wie heute ein Lichtblick für jedes Foto.
Muddi, ich hoffe du liest das hier.
Einen schönen Muttertag wünsche ich. 

Und für alle die nicht wissen was ein DIA ist --> Wikipedia


NORSK - Short Movie

Norsk from Pierre Emperador on Vimeo.

Einfach nur geil! Daher möchte ich das hier auch zeigen.
Gefunden hab ich das Video durch den digitalen Künstler +Marco Hayek
der bei Google+ auf die Seite Massive Zero verlinkt hatte.
Eine Seite die für alle interessant sein könnte, welche sich für
CGI, Digital Painting und allgemein Kunst am Rechner interessieren.
Ich hab mir das Video ein paar mal angeschaut,
 finde immer wieder Details die mich faszinieren und inspirieren.
Ich bin ein großer Fan von Fantasy, Science Fiction und Digital Art.
Es gibt eine Menge wahnsinnig guter Künstler die mich inspirieren.
Gerne würde ich mitmischen, aber gerade was 3D betrifft bin ich so ziemlich der größte Vollhorst.
Hoffe das ich in nächster Zeit auch mal wieder die Muse habe digital Kreativ zu werden.
Aber ich denke schon bei so viel kreativer Inspiration.
Danke dafür!

Freitag, 9. Mai 2014

Last One Standing

 Nun ist auch für mich die diesjährige Makro-Saison eröffnet.
Gestern war ich mal schnell draußen, weil ich wirklich mal wieder Bock hatte auf Makros.
Da es sehr windig war, hab ich das 50mm Sigma drauf gemacht, bei dem Wind wäre 180mm die falsche Wahl gewesen. Ein Motiv war schnell gefunden. Dieser Einsame Gefährte hier.
War gar nicht so einfach bei dem Wind ohne Stativ.
Aber mit dem 50er geht sowas noch. Heute war ich mit dem 180er draußen und hab echt herrliche Bilder gemacht, die es dann demnächst gibt.

 Und am Ende gibts noch ne kleine Blume, einfach nur weil die so schön war.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Potsdamer Platz

  Wo muss man hin wenn man in Berlin bissl Moderne-Weltstadt-Feeling haben möchte?
Na klar, erste Wahl ist da der Potsdamer Platz. Habe ja letztens schon die Bilder vom Sonycenter gezeigt.
Hier jetzt die Bilder vom Vorgarten des Sonycenters. Wenn es nur nicht so schweinekalt gewesen wäre in 
der letzten Januarwoche. Bei -12°C hatte ich viele Ideen,
 aber kein Bock mehr nachdem meine Finger taub wurden. Ein paar schöne Bilder sind doch dabei rausgesprungen wie ich finde. Ja sogar ein paar Bilder
 wo man denkt man ist in ner Weltstadt und nicht in Berlin.
Ich denke zum Platz selber muss ich nichts großartig sagen. 
Große Kreuzung, große Häuser und viele Lichter. Schon ist alles gesagt. 
Als ich das letzte mal hier war, war ich auf dem mittleren Tower, 
welcher übrigens einen richtig schnellen Fahrstuhl hat. Da ich dieses mal nur Abends Zeit hatte sind nur ein paar HDR´s geworden und natürlich Langzeitbelichtungen.
Meiner Meinung nach gibts hier schon ein paar Hammer Bilder bei Saukälte.
Und da es hier um die Bilder geht und nicht um mein Geseier, 
wünsche allen einen schönen Abend.